Wissenswertes

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Akupunktur
Die Akupunktur zählt zu den ältesten und bewährtesten Naturheilverfahren. Die feinen Nadeln werden an den Akupunkturpunkten - den energetischen Schaltzentralen des Organismus - in die Muskulatur gestochen. Dieser Reiz aktiviert Nerven und im weiteren auch übergeordnete Steuerorgane. Schmerzen und die so genannten psychosomatischen Erkrankungen - meist ohne organischen Befund - sind sehr gut mit Akupunktur behandelbar. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt 42 Erkrankungen mit Nadeln zu therapieren.

Ambulante Versorgung
Das Wort "ambulant" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "spazieren gehen", "wandeln". Im Wortsinn ist die ambulante Behandlung also diejenige, zu der die Patienten hingehen - im Gegensatz zur stationären Behandlung. Die ambulante ärztliche Behandlung umfasst alle Tätigkeiten des Arztes, die zur Verhütung, Früherkennung und Behandlung von Krankheiten erforderlich sind.

Anschlussheilbehandlung
Der Begriff der Anschlussheilbehandlung ist identisch mit dem der Anschlussrehabilitation. Im Rahmen der medizinischen Rehabilitationsleistungen kommen Behandlungen in direktem Anschluss an einen stationären Krankenhausaufenthalt in Betracht, wenn diese medizinisch erforderlich sind, um die Ziele der Rehabilitation zu erreichen - zum Beispiel nach einem Unfall oder Schlaganfall.

Aqua-Fitness
Aqua-Fitness, Tiefenwassergymnastik oder Aqua-Jogging: Konditions-und Kraftübungen sind im Wasser besonders effektiv, da hierbei die Muskeln gegen den Wasserdruck arbeiten. Der Auftrieb des Wassers schont außerdem Sehnen und Gelenke.

Bewegungstherapie
Die Bewegungstherapie zeichnet sich aus durch gezielte, dosierte und methodischen Einsatz von Bewegungsabläufen. Ziel ist die Erhaltung, Förderung oder Wiederherstellung der Leistungen von Bewegungs- und Nervensystem einschließlich der dabei beteiligten Funktionen von Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel.

Bonusprogramm
Mit der Gesundheitsreform 2004 haben die Krankenkassen stark erweiterte Möglichkeiten erhalten, ihren Versicherten einen Bonus zu gewähren, wenn sie sich für ihre eigene Gesundheit engagieren und die Leistungen des Gesundheitssystems sinnvoll nutzen. Dazu gehört zum Beispiel die regelmäßige Teilnahme an Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen, die erfolgreiche Teilnahme an qualitätsgesicherten Präventionsmaßnahmen oder auch die Entscheidung für eine besondere Versorgungsform durch Einschreibung in ein Hausarztsystem, ein strukturiertes Behandlungsprogramm oder eine Integrierte Versorgung. Außerdem haben die Krankenkassen die Möglichkeit, Arbeitgebern und Versicherten bei betrieblicher Gesundheitsförderung einen Bonus anzubieten. Dadurch wird für die Arbeitgeber ein Anreiz geschaffen, sich in der betrieblichen Gesundheitsförderung zu engagieren. Über die konkrete Ausgestaltung der Bonusprogramme kann jede Krankenkasse selbst entscheiden. Die "Belohnung" für die Versicherten kann eine Ermäßigung bei den Zuzahlungen, zum Beispiel der Praxisgebühr, sein, eine Beitragsermäßigung oder andere Prämien. Es gibt viele Möglichkeiten, die Menschen zur aktiven Erhaltung ihrer Gesundheit oder zum verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Krankheit zu motivieren.

EFL-Verfahren nach Susan Isernhagen
An der Schnittstelle zwischen medizinischer und beruflicher Rehabilitation steht immer das System der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) nach Susan Isernhagen. Hier kann mit Hilfe arbeitsbezogenen Leistungstests eine Aussage über die berufliche Prognose getroffen werden. Arbeit wird in vorgegebenen Belastungsniveaus simuliert, die funktionellen Defizite der Rehabilitanden werden spezifisch und arbeitsplatzbezogen therapiert, um direkt nach Rehabilitation wieder den beruflichen Einstieg zu ermöglichen.

Eigenverantwortung
Gesundheit stellt sich auch durch die besten medizinischen Leistungen allein nicht ein. Ohne dass wir selbst Verantwortung für unsere eigene Gesundheit übernehmen, geht es nicht. Viele Erkrankungen und viele Kosten lassen sich vermeiden, wenn die Bereitschaft zur Eigenverantwortung, Prävention und Individualvorsorge größer ist. Das erfordert jedoch ein neues Selbstverständnis der Versicherten: stärkeres Engagement für die eigene Gesundheit, die regelmäßige Teilnahme an Vorsorge- oder Früherkennungsuntersuchungen oder die Teilnahme an qualitätsgesicherten Präventionsprogrammen.

Entspannungskurse
Durch bewusste Entspannung erreicht man zunächst eine Gelöstheit und bauen aktiv muskuläre Spannungen ab, weil die Grundspannung der Skelettmuskulatur sinkt. So fördert man die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und ragen zur Erhöhung der Belastbarkeit und Stressresistenz bei. Der Teilnehmer wird insgesamt ruhiger und ausgeglichener. Entspannungskurse sind z. B.: Muskelrelaxation nach Jacobson, Tai Chi,  Qi Gong,

Ergometertraining
Mit Fahrrad-, Ruderergometern oder Laufbändern werden die Leistung des Körpers und die Atmung, sowie Veränderungen des Stoffwechsels und Herz-Kreislauf-Funktion unter der Belastung gemessen. Diese Werte geben Aufschluss darüber, wie der Körper auf bestimmte Belastungssituationen reagiert.

Ernährungsberatung
Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf körperliche Beschwerden und das allgemeine Wohlbefinden. Eine abgestimmte und ausgewogene Ernährung wirkt unterstützend bei Diabetes oder Übergewicht und dient zur Stärkung der allgemeinen Fitness. In einem Gespräch zwischen der behandelnden Person und des Ernährungsberaters wird ein individuell auf die Person abgestimmter Ernährungsplan erstellt. Dieser Plan sollte strikt eingehalten werden.

Fangopackung
Wärmespendende Bäder oder Packungen von feinkörnigen, natürlichen Sedimenten aus dem Meer oder speziellen Böden. Durch den Reichtum an Nähr- und Mineralstoffen versorgt es die Haut mit wertvollen Substanzen.

Feldenkrais
Die sanfte Bewegungslehre des Physikers und Judomeisters Moshe Feldenkrais hat als Ziel, Verspannungen und Überlastungen der Gelenke zu lösen und so Schmerzen zu lindern. Neue, fein abgestimmte Bewegungsabläufe werden eingeübt, ohne die vorherigen Muster gänzlich außer Acht zu lassen, vorher ungenutzte Muskelpartien werden miteinbezogen.

Fußreflexzonenmassage
Zirka 70.000 Nervenstränge enden an den Fußsohlen und sind direkt mit den inneren Organen verbunden. Diese Punkte werden wohltuend stimuliert und damit die entsprechenden Körperteile positiv beeinflusst. Ihre Muskulatur wird entkrampft und besser durchblutet, das Nerven- und Hormonsystem normalisiert, der Körper entschlackt und das allgemeine Wohlbefinden verbessert.

Heilmittelrichtlinie
In der Heilmittelrichtlinie ist das Verfahren, die Art und der Umfang zur Verordnung von Heilmitteln (= Rezept) geregelt. Eine Zusammenfassung finden sie hier.

Hydrotherapie und -massage
Eine Hydrotherapie dient zur Anregung des Stoffwechsels, zur Stärkung des Kreislaufs und des Immunsystems und zur Linderung von Schmerzen. Die Therapie beinhaltet Reize die durch Wasseranwendungen, als Dampf oder flüssig, entstehen. Dazu zählen hauptsächlich Unterwassermassagen mit Hilfe des Hydro-Jets (ein geführter Wasserstrahl). Anwendungen finden überwiegend im so genannten Hydroxeur statt, einer Wanne mit rund 170 Wasserdüsen.

Infrarot-Tiefenwärme-Behandlung
Diese Behandlung sorgt für eine besser Sauerstoffaufnahme, regt die Durchblutung an und fördert den Abtransport von Fruchtsäuren und Schlacke. Die Wärmestrahlung dringt tief in die Haut ein und ist besonders bei Allergien, Rheuma, Gelenkschmerzen und der Gewichtsreduzierung hilfreich.

IRENA
Im Anschluss an eine Rehabilitation kann Ihr Rehaarzt Ihnen eine Intensivierte Rehabilitationsnachsorge empfehlen. Dabei können Sie im Anschluss an Ihre ambulante oder stationäre Rehabilitation über einen Zeitraum von 8 Wochen 2-3 mal pro Woche an einem speziellen Therapieprogramm teilnehmen. Weitere Informationen finden sie hier.

Kneippkur
Die Kneippkur ist eine Naturheilmethode nach dem Heilpraktiker Sebastian Kneipp und dient vor allem der Abhärtung, Vorbeugung und Rehabilitation. Sie basiert auf den fünf Säulen Wasser (Anwendungen wie Treten und Güsse), Vollwerternährung, Bewegung, Pflanzenheilkunde (Tees, Bäder, Umschläge) und einer natürlichen Lebensordnung (Mäßigkeit und Regelmäßigkeit).

Lymphdrainage
Die manuelle Lymphdrainage ist eine therapeutische Maßnahme, mit der das Lymphgefäss-System im ganzen Körper unterstützt und angeregt wird. Die Feinen Bewegungen wirken entstauend, wohltuend und entspannend und kräftigen das Immunsystem. Die Anwendung muss rhythmisch, schmerzfrei und langsam ausgeführt werden um das Lymphsystem optimal zu unterstützen und eignet sich auch zur Behandlung akuter und chronischer Krankheitsbilder.

Massage
Die Massage ist eine Therapieform der physikalischen Medizin. Massage ist eine mit den Händen durchgeführte mechanische Beeinflussung der oberen Körperschichten mit Wirkung auf den gesamten Organismus. Je nach Massage werden Muskelgruppen aktiviert oder entspannt. Therapeutische Massagen zielen zumeist auf die Wiederherstellung funktioneller Bewegungsfreiheiten hin. Wellnessmassagen hingegen schaffen Entspannung und Wohlbefinden

Meditation
Diese "Reise nach innen" kommt ursprünglich aus Indien und Japan. Hierbei konzentriert man sich vollkommen auf die Atmung und lenkt seine Wahrnehmung völlig auf den Körper und die Funktionen. Man lässt seinen Gedanken freien Lauf und erreicht so einen Zustand der vollständigen Entspannung. Empfohlen sind die Übungen um Stress entgegenzuwirken.

Moorpackung
Die klassische Moorpackung als ideale Ergänzung zur Massage verspannter, schmerzender Muskulatur. Wärmt die Muskeln auf und regt die Durchblutung an.

Nordic-Walking
Nordic-Walking ist ein sportliches und dynamisches und ausdauerorientiertes Ganzkörpertraining. Durch den Einsatz der speziellen Nordic-Walking-Stöcke werden zusätzlich zu den unteren Beinmuskelgruppen die Muskeln des Oberkörpers (Schultergürtel, Nacken, Rücken, Brust sowie Arme) trainiert.

Patientenwahlrecht
Als Patient haben Sie die Wahl ob Sie eine ambulante oder stationäre Reha-Maßnahme durchführen wollen.

Physiotherapie
Physio ist abgeleitet aus dem Griechischen und bedeutet Natur oder natürlich. Die Physiotherapie ist der Oberbegriff für alle Behandlungen gestörter körperlicher Funktionen mit naturgegebenen Mitteln. Dies sind zum Beispiel Wasser, Elektrizität, Wärme, Luft, Licht, Kälte, Krankengymnastik, Massagen und Heilquellen. Physiotherapeutische Behandlungen werden gezielt zur Linderung chronischer und akuter Erkrankungen eingesetzt.

Pilates
Pilates ist eine Trainingsform, die um 1930 von Joseph Pilates entwickelt wurde. Ziel ist es sich die eigenen Bewegungs- und Haltungsmuster bewusst zu machen. Schlechte Gewohnheiten sollen abgelegt und durch richtige Muster ersetzt werden um Körper und Geist ins Gleichgewicht zu bringen, weshalb auch sehr viel Wert auf die Atmung gelegt wird. Die Übungen werden langsam und konzentriert ausgeführt und dem jeweiligen Fitnessgrad angepasst. Pilates wirkt einseitigen Körperbelastungen entgegen und trainiert die tiefer liegenden, stabilisierenden Muskeln. Außerdem wird das Bindegewebe mit einbezogen, die Figur geformt und der Körper fit gemacht.

Prävention
Prävention bedeutet Vorbeugung: Die meisten Krankheiten sind nicht angeboren, sondern im Laufe des Lebens erworben. Jeder hat die Chance, möglichen Erkrankungen aktiv vorzubeugen. Vor allem natürlich durch regelmäßige Bewegung, richtige Ernährung und ausreichend Erholung. Neben dem individuellen Verhalten kann aber auch durch Veränderungen in der Lebenswelt, beispielsweise durch Gesundheitsangebote im Stadtteil oder im Betrieb, ein Beitrag geleistet werden, um Krankheitsrisiken zu verringern. Auf diese Weise kann auch die Entstehung chronischer Krankheiten vermieden werden. Darüber hinaus lassen sich durch Impfungen bestimmte Krankheiten verhindern. In der Fachsprache nennt man dies "Primärprävention". Wer regelmäßig zu Früherkennungsuntersuchungen geht, nimmt hingegen an der "Sekundärprävention" teil. Wenn eine Krankheit früh erkannt wird, sind die Behandlungs- und Heilungsmöglichkeiten besonders gut. Und selbst bei schweren Krankheiten kann im Rahmen der "Tertiärprävention" noch vieles getan werden, um die Verschlimmerung der Krankheit zu verhindern und Folgeschäden zu vermeiden. So lässt sich etwa im Rahmen von Rehabilitations-maßnahmen der Gesundheitszustand stabilisieren. Wer aktiv vorbeugt und lange gesund bleibt, hat einen großen Gewinn für seine Lebensqualität. Prävention Die Prävention umfasst Maßnahmen zum Schutz vor dem Eintritt einer Behinderung oder einer chronischen Krankheit. Es wird nach primärer, sekundärer und tertiärer Prävention unterschieden:
  • Primäre Prävention:
    Ziel ist die Vorbeugung von Gesundheitsstörungen bzw. Erkrankungen. In Betrieben geht es insbesondere um die Vermeidung von Unfällen, Berufs- und arbeitsbedingten Erkrankungen.
  • Sekundäre Prävention:
    Angestrebt wird eine frühzeitige Erkennung von Gesundheitsstörungen bzw. Erkrankungen.
    Wenn Gesundheitsstörungen und Erkrankungen bereits vorliegen, ist deren Fortschreiten mit geeigneten Maßnahmen zu verhindern oder zu verzögern.
  • Tertiäre Prävention:
    Ziel ist hier das wiederholte Auftreten von Krankheiten zu vermeiden und Folgeschäden von Erkrankungen möglichst einzugrenzen.
  • Rehabilitation:
    Maßnahmen zur Vorbeugung, Beseitigung oder Besserung der Folgen von Unfällen, Erkrankungen und sonstigen Gesundheitsstörungen (Behinderung, Erwerbsunfähigkeit, Pflegebedürftigkeit).
    Rehabilitation ist ein Prozess, der in folgende drei Phasen unterteilt wird:
  • Medizinische Rehabilitation (Phase I):
    Ziel ist den Folgen eines Unfalls, einer Erkrankung und sonstiger Gesundheitsstörung so weit wie möglich vorzubeugen, um durch die Herstellung oder Wiederherstellung der Gesundheit die Voraussetzungen für die Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft zu schaffen.
  • Medizinisch-berufliche Rehabilitation (Phase II):
    Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation können bei bestimmten Behinderungen bereits während der medizinischen Rehabilitation durchgeführt werden. Gesundheit und Erwerbsfähigkeit werden durch nahtlos ineinandergreifende Maßnahmen hergestellt bzw. wiederhergestellt.
  • Berufliche Rehabilitation (Phase III):
    Maßnahmen, die die Erhaltung, Verbesserung, Herstellung bzw. Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit der Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung zum Ziel haben.


Privatleistung
Behandlungen, die Sie als Selbstzahler in Anspruch nehmen.

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
Die Progressive Muskelentspannung ist eine wirkungsvolle Entspannungsmethode, die stressbedingten Beschwerden wie Verspannungen, Nervosität oder auch Schlafstörungen entgegenwirkt, Schmerzen lindert und sich positiv auf den gesamten Körper auswirkt. Verschiedene Muskelgruppen des gesamten Körpers werden nacheinander angespannt und wieder entspannt. Der Wechsel zwischen beiden Zuständen wird durch die bewusste Konzentration intensiv wahrgenommen und dadurch die Entspannung bewusst erlebt.

Qualität
Sowohl unsere Kunden und Patienten, als auch die Vertragspartner (Krankenkassen und Rentenversicherungsträger) erwarten hohe Qualitätsstandards bei Ausstattung und Personal. Für ambulante Rehabilitationseinrichtungen gelten hier die gleichen Anforderungen wie für stationäre Kliniken.

Rehabilitationsträger
Träger der Maßnahmen und Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen sind die zuständigen öffentlichen Körperschaften, Anstalten und Behörden. Rehabilitationsträger können sein:
  • die gesetzlichen Krankenkassen,
  • die Bundesagentur für Arbeit,
  • die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung,
  • die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung und die Träger der Alterssicherung der Landwirte,
  • die Träger der Kriegsopferversorgung und die Träger der Kriegsopferfürsorge im Rahmen des Rechts der sozialen Entschädigung bei Gesundheitsschäden,
  • die Träger der öffentlichen Jugendhilfe und
  • die Träger der Sozialhilfe.
Die Rehabilitationsträger sind zum Teil nur für einen Bereich der Rehabilitation und Teilhabe zuständig. Die Krankenkassen sind zum Beispiel nur für die medizinische, die Bundesagentur für Arbeit nur für die berufliche Rehabilitation zuständig. Die Renten- und Unfallversicherungsträger haben sowohl medizinische als auch berufsfördernde Rehabilitationsleistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zu erbringen. Die Unfallversicherung, die Träger der Kriegsopferfürsorge sowie die Träger der öffentlichen Jugend- und Sozialhilfe erbringen neben medizinischen und beruflichen Rehabilitationsleistungen auch Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft (soziale Rehabilitation).

Tai Chi
Die ruhigen, fließenden Bewegungen des Tai Chi sind die Grundform des chinesischen Schattenboxens. Diese Bewegungen - scheinbar in Zeitlupe ausgeführt - überzeugen weltweit als sehr effektive, umfassende Heilgymnastik. Blockaden auf den Energieleitbahnen des Körpers werden aufgelöst. Die Lebenskraft, das Qi, kann dadurch ungehindert und frei fließen, und die Funktionen der inneren Organe werden reguliert. Auf sanfte Weise trainiert man Muskeln und Sehnen, Bänder und Gelenke, und

Ultraschall-Behandlung
Mit einer Ultraschall-Behandlung wird der Abtransport von Schlacken angeregt. Die kreisenden Bewegungen auf der Haut bewirken in der Gewebetiefe eine Mikromassage wodurch Fettzellen an Problemzonen aufgesprengt und wiederum abgeführt werden können.

Yoga
Yoga - Ein Körpertraining, mit dem eine Balance zwischen körperlichem und seelischem Wohlbefinden erreicht werden soll. Man verharrt in bestimmten Körperstellungen (Asanas), während man sich konzentriert und gleichmäßig atmet. Das wirkt sich beruhigend auf das Nervensystem aus, hält die Gelenke beweglich, tut dem Rücken und der Haltung gut und kann, wenn man dabei bleibt, auch eine positive Lebenseinstellung vermitteln.

Wirbelsäulengymnastik
Wirbelsäulengymnastik ist ein optimales Training für den Rücken. Durch Bewegungsmangel und einseitige Belastungen erschlafft die Rückenmuskulatur, was zu Verspannungen und Schmerzen führt. Folgebeschwerden sind außerdem Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule und Bandscheibenbeschwerden. Bei der Wirbelsäulenmassage werden gezielte Spannungs-, Entspannungs-, Dehnungs- und Kraftübungen durchgeführt, die zu einer Kräftigung der Rückenmuskulatur und einer Verbesserung der Elastizität führen. Verkrampfungen und werden gelöst und die Körperhaltung verbessert sich, bestehende Beschwerden können somit gelindert werden. Auch zur Vorbeugung bietet sich die Wirbelsäulengymnastik an.

Zuzahlung
Die Ambulante Rehabilitation über die Rentenversicherungsträger ist zuzahlungsfrei. Versicherte, die über die Krankenkasse zu uns kommen zahlen die gesetzliche Zuzahlung für stationäre Krankenhausaufenthalte und ambulante Rehabilitationsbehandlung (für max. 28 Tage/ Jahr).


Ambulantes Reha Centrum   •   Gretel-Baumbach-Str. 16   •   97424 Schweinfurt/Hainig   •   Telefon 09721 70340